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2 (1879) Lob - Zuneigung
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Pädagogik.

Pädagogik des Alten Testaments.

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besten coordiniren. Denn der Einfluß des Regiments auf die Erziehung, in Aufsicht,Negierung, Stiftung und Gesetzgebung, mag er vom Staat, von der Kirche, von denGemeinden oder von Vereinen gehandhabt werden, so bedeutend er ist, bleibt ein mittel-barer, mithin äußerer, ist nicht ein Theil der Erziehung selbst.

Man wird nicht erwarten, daß wir über die Lehre von den Erziehungskreisen hier!»ähcr cintreten. Daß hier von Haus-, Schul- und Anstaltserziehung, von Berufs-bildung und den verschiedenen Bildungs- und Studienplanen, von der besonder» Methodeber Unterrichtsfächer mit Rücksicht zugleich auf die verschiedenen Stufen der zu er-reichenden Bildung und auf abnorme Zustände der Zöglinge die Rede sein wird, bedarfkaum noch der Erinnerung.

Ebenso werden wir, wie schon oben angezeigt worden, über den Inhalt des drittenHauptihcils der gesammten Pädagogik, die Außen verhält nisse, nicht eingehendreden. Es kommen hier höchst wichtige Fragen vor, von denen nur einige, wie z. B.die der allgemeinen Schulpflichtigkeit, wenigstens bei uns Deutschen definitiv und mitEinstimmigkeit entschieden sind. Andre werden kaum schon in weiteren Kreisen bewegt,.. B. ob und wie die allgemeine Gesellschaft nach dem Vorgänge von Privat-? vereinen die Erziehung überhaupt, auch die häusliche sichern und der Verwahrlosungmnt gemeinsamen Mitteln entgegentretcn könne und solle. Andre wieder sind Gegen-stand lebhaften, ja leidenschaftlichen Streites ohne die nahe Aussicht zu einer sichernMd alle überzeugenden Entscheidung; wie z. B. die Fragen, welche auf das Verhältnisder Erziehung znm Staat, zur Kirche, zur Gemeinde oder auf den Grad und die"crm der Selbständigkeit sich beziehen, die das Erzichungs- und Schulwesen in demhm eignen Gebiete anzusprcchen hat. Hinsichtlich aller dieser Puncte wird es ge-Mhen sein, auf die einschlägigen speciellen Artikel (z. B. Kirche, Schule und Staat,Schulzwang, Schule und Publicum) zu verweisen.

Pädagogik des Alten Testaments. Literatur. Warnekros, Entwurfstr hebr. Alterthümer, umgearbeitet von Hoffmann 1832 (Cap. 4043. 48.);>wald, die Alterthümer des Volkes Israel, 3. Ausl. 1866 (der Abschnittdie Heilig-est des Hauses"); Saalschütz, Archäologie der Hebräer, ig 55 (Bd. II. Cap. 43nd 64); Keil, Handbuch der bibl. Archäologie (Bd. II. S. 75 ff.); de Wette,'ehrbuch der hebr. jüdischen Archäologie, 4te Ausl., bearbeitet von Räbiger 1864S. 260 und 267 ff.). Schwarz, Geschichte der Erziehung, 2te Ausl. 1829, Bd. I.Ibth. 1. S. 163 ff.; Cr am er, Gesch. der Erziehung und des Unterrichts im Alter-hum 1832, Bd. I. S. 95 ff., Bd. II. S. 35 ff.; Schmidt, die Gesch. der Päda-egik in weltgeschichtl. Entwicklung 1860, Bd. I. S. 451 ff., und desselben Gesch.er Erziehung und des Unterrichts übersichtlich dargestcllt, 1863. S. 98 ff. Hiezudie Abhandlungen von Palmer,alttestamentliche Pädagogik" im süddeutschen Schul-den 1850. Nr. 2023 und Hesler,die Pädagogik des Alten Bundes" ebenda1855, Nr. 1820. Vgl. auch: Rosenkranz, die Pädagogik als System 1848,227 233; v. Zezschwitz, System der Katechetik, Bd. I. 1863, S. 210 ff. u.SS f.; Beer, jüdische Literaturbriefe 1857; endlich Oehler, Theologie des A. T.,üb. 1875.

Eine Darstellung der Pädagogik des A. T., die sich auf dasjenige beschränkenMe, was das A. T. über Erziehung und Unterricht ausdrücklich lehrt und vor-chreibt, würde einen ziemlich geringen Umfang einnehmen. Dafür aber ist die ganzessteslamentliche Offenbarung selbst eine große göttliche Pädagogie (5 Mos. 8, 5..ll- 3, 24 f. 4, 17.), deren Ziel die freie Gotteskindschaft des Neuen Bundessldet; und hieraus erklärt es sich, daß die alttestamentliche Geschichte (Rosenkranz)»nPädagogisch interessanten Situationen und Charakteren als ewigen Exempeln"

Yt und so eine Fundgrube pädagogischer Weisheit bildet. Und unter denselbenestchtspunct sind auch die theokratischen Ordnungen Israels zu stellen; sie alle sindZezschwitz)pädagogische Mittel in dem großen Weltkatechumenat, den Gott ineinem Volk Israel darstellte zur Vorbereitung auf den Eintritt des Christenthums."

Lmrch das bisher Ausgeführte ist bereits auch der Standpunct angedeutet, vonelchem die folgende Darstellung ausgeht. Schon in dem NamenPädagogik desMen Testaments" ist ausgedrückt, daß wir es hier nicht mit einem Erzeugniser natürlichen Entwicklung des "hebräischen Volksthums, sondern mit einem Product