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Nervosität und Mädchenerziehung in Haus und Schule
Entstehung
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;| och nicht allein mit dem gegenwärtigen ersten Schuljahre,

gi sondern mit dem gesamten Unterrichte besonders der hohemMädchenschule, ist Pe 1 man unzufrieden. WieEulenburg 1 )letztere als das wahrhaft gelungene Muster einer Schule, wie sie nichtsein soll, bezeichnet, so steht auch ihm »der Verstand still ob all derThorheit«; er »sieht mit Staunen, wie bei der Erziehung der Mädchenalles geschieht, um die Gesundheit dauernd zu Grunde zu richten«.Nach seiner Ansicht lernen die Mädchen zu viel. »Wie sehr sichauch im Laufe der Jahrhunderte die Stellung der Frau in der Gesell-schaft geändert hat, ihr eigenstes Gebiet ist und bleibt die Familie, undes gilt von ihr heute wie in den Tagen Molieres:

Former aux bonnes moeurs l’esprit de ses enfants,Faire aller son menage, avoir l’oeil sur ses gens,Et regier sa d^pense avec dconomieDoit etre son etude et sa pliilosophie.

Die Frau auf diese Aufgabe hinzuweisen, hält Pelman für keineBeschränkung, und in der That liefse sich mit leichter Mühe die Not-wendigkeit einer ziemlich umfassenden Bildung daraus ableiten; manbraucht nur das Buch Lorenz v. Steins über die Frau durchzu-blättern, um das zu finden. Wenn Otto v. Leixner 2 ) in seinen»Plauderbriefen an eine junge Frau« verlangt, dafs das Mädchen Kenntnisdavon haben soll, wie man die Seele des Kindes beobachtet, leitet,

) Leipziger Zeitung vom 3. Februar 1890.

>) Leipziger Zeitung vom 22. Oktober 1889.