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Beilagen.
v.
Lxtraot des kro -leworiÄ der König!. Preußischen Chur-Branden-bnrgischen dowitial - Gesandtschaft zur Beantwortung derer ver-meintlichen Beschwerden von der Chur-Sächsischen 6owitiaI-Gesandtschaft ä. ä. 23. ^ulii 1757.
-Was die von der Stadt Leipzig geforderte und bezahlte Vorschuß-
Gelder von 500,000 Thlr. betrift, so werden Se König!. Majestät nicht er-mangeln, sich der deshalb gegebenen Versicherung zu erinnern.
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Die Ritterschaft betreffend.
Da Se König!. Majestät in Preußen zu Fortsetzung der Kriegs-Operationen,und um die Lesterreichische ^rmöo zu verhindern, nicht in Chur-Sachßen ein-zudringen, viele und große Depenses machen mäßen, solche auch durch dieohnlängst bei Prag gelieferte Lamille vermehret worden, und nichts billiger ist,als daß die Chur-Sächßische Noblesse auch ihrer Seits solche mit übertragenhelfe; So habe auf höchstgedachter Sr König!. Majestät in Preußen allerhöchstenBefehl ich denen Herren Oeputirten und Ständen der Chur-Sächß. Ritterschafthierdurch bekannt machen wollen, wie Höchstdieselben von Ihnen Sechsmahl-hundert Tausend Thlr. als ein Dou Lrutuit zwischen hier und den löten lluuüsi. euer, ohnfehlbar erwarten, und solche nach Leipzig in die dortige Lon-tributions - Lasse gegen des dasigen Raths Interims-Quittungen abgeführetwerden sollen.
Se Majestät haben mir aber dabey zugleich zu äeclariren befohlen, wieHöchstderselben Intention gar nicht sey, daß die Unterthanen und Städte dabeyoonourriren, sondern diese E Thlr. allein auf die Ritterhufen rexsrtiret wer-den sollen, wornach sich also die Herren Dexutirte und Stände der Chur-Sächß. Ritterschaft zu achten haben werden: Jedoch haben S° Königl. Majestätdabey sich zugleich allergnädigst erkläret, daß bey erfolgtem Frieden dieses alleswieder in die Richte gebracht werden solle.
Im Lager vor Prag, den 20 lllax 1757.
IV. Retrov.