Schlußverhandlnngen.
Nach Beendigung des Lchriftenwechsels zwischen den cvntra-birenden Mächten blieben im Wesentlichen folgende Fragen einerschlüssigen Uebcreintnnft Vorbehalten:
Zwischen Oesterreich und Preußen:
1. Die Zurückgabe der Grafschaft Glatz;
2. die Handelsbeziehungen zwischen Schlesien und den öster-reichischen Ländern;
3. die Verhältnisse der katholischen Religion in Schlesien.
Zwischen Sachsen und Preußen:
1. Die Bezahlung der Wechselbriefe und Obligationen;
2. die vollständige Herausgabe der weggenommenen Leute undArtillerie;
3. das ans die Natur eines Depot gegründete Gntschädignngs-gesuch im Allgemeinen.
Mit den Verhandlungen über diese Punkte ward vom öster-reichischen Bevollmächtigten die Zeit vom 25. Januar bis znml5. Februar verbracht, und es konnte auch nur durch die äußerstenAnstrengungen von Seiten der sächsischen Bevollmächtigten, sowie durch das wiederholte Andringen des Ghurprinzen beim WienerHofe vermieden werden, daß nicht noch mehr Zeit der unnützestenBedenklichkeit geopfert wurde. Und es hätten selbst diese Mittelnicht genügt, das Friedenswerf in der Mitte des Februars zu