Beilage».
ääl
Anbev aber die allergnädigste Versicherung geben:
daß bey künftig erfolgendem Frieden Höchstdieselben für dieSchadlosstellung der Stadt Leipzig allergnädigst besorgt sepnwerden.
Dresden den 13. blsrt. 1757.
Aus Seiner Königl. Majestät allergnädigsten8zieeisl-BefehlIV. ketrov.
8.
Rxtraot Schreibens des Llouorals von RotLow.
—-Einem Hochedlen blaZistrst kann ich unterdessen aus besondrer
Achtung, die ich allezeit für die Stadt Leipzig gehabt habe, nicht verhehlen,wie ich in einer mündlichen Unterredung, womit S° Königl. Majestät michheute begnadigt, einen nicht geringen Unwillen gegen gedachte Stadt wahr-genommen habe, und scheinet mir die Ursach davon zu sehn, daß selbige mitErlegung des von ihr verlangten Vorschußes derer ^ Thlr. so lange ver-zögert. Dieses will ich jedoch nur sub ross gesagt haben, unterdeßen treibetmich oberwähnte Achtung für der Stadt dennoch an, ihr einen Rath zu geben;Da es hier nicht auf eine Lontridntlon oder Geschenk, sondern blos auf einDarlehn ankommt, wo das Lapitsl gesichert ist und nur die Interessen ge-mindert sind; so hielte ich dafür, daß die Stadt Leipzig einen Lll'ort thäte, dasvon ihr geforderte Darlehn fördersamst abzutragen.
Im Haupt-Quartier Groß-8sälit- den 8 tloveinbre 1756.
6 .
Lxtraet Vortrags des Raths zu Leipzig an Jhro Königl. Majestätin Preußen, und Jhro Königl. Majestät darauf ertheilte Resolution,
lVl. Oeo. 1756.
Die Stadt Leipzig
übergiebt in Abschlag des von ihr geforderten Vorschußes 100,000 Thlr., bittetaber zugleich allerunterthänigst rc.:
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die allergnädigst versprochene Verzinßung s ästo der Auszahlung bis zurWieder-Erlangung festzusetzen, worbey sie 4 xrocento bewilliget zu erhaltenverhoffet, weil so wenig in den Königl. Preuß. als Lhurfürstl. Sächß. Landenein niedrigeres Interesse üblich rc.
Resolution:
Ueber diesen Punkt will mich zur Sstisksotion der Stadt näher erklären,sobald die 8umms bezahlt.