Russische Vermittlungsversuche.
)lilli8torii über den König von Preußen bcy, räumte aber sofortein, daß dieses öliiiisterium so einen großen Abscheu als dieganze Ration vor einem Land-Kriege habe. Nach einem Geschwätzdieser Art von einer halben Stunde nahm endlich der Herr Fürstseinen Abschied und lies mich in einem Zweifel seiner beh diesemBesuch gehegten Absicht. Man ist aber zu gewohnt, von den Ge-schäften abgerusene LIinistros dem Handwerk mit Misvergnügcnüber alles vorgehende entsagen zu sehen
Dem Grafen Finckenstein war die Aussicht ans eine doch viel-leicht mögliche Begünstigung der russischen Wünsche von Seitendes Königs gar nicht angenehm, und Hertzberg sah dieser Even-tualität mit einiger Besorgniß entgegen, da er keinerlei Nutzen,sondern nur eine nnnöthige Verschleppung der Unterhandlungendaraus hervorgehen sah. Als gegen Ende des Monats Januarder Fürst Nepnin seine Vorstellungen und Anträge nochmals wieder-bvlte, batte der König nicht übel Lust, seinen Bevollmächtigtendahin zu instrniren, daß er die Hinzuziehung des russischen Ge-sandten zu den Konferenzen beantragen möge. Finckenstein setzteHertzberg hievon in Kcnntniß, fügte jedoch gleichzeitig hinzu, erbrauche darüber nicht zu erschrecken: „II uo s'aKit prrs aprö8 tontü'aoorooltor In noKooiatioii ä In inockiation ou pour iniouxckire ä l'intorveiitiou cko In Uussio, mais cks kairo kort loAÖro-inont uns tontativo ponr cot okl'ot sionr oontontor In vauitoUu886, et cie pn8 in8i8ter pour peu cjne vou8 ienooutrie8cle In ckiküoulte cke In pari cin ininistro -Lutriolrien
Graf Finckenstein mochte jedoch für seine Person über diese An-gelegenheit nicht so ruhig und sicher sein, wie er seinem Korrespon-denten gegenüber sich den Anschein giebt, denn er unterließ nicht,zu derselben Zeit dem Könige wiederholte Vorstellungen gegen die
') Bericht von Fritsch vom 8. Februar 1763.
Brief von Finckenstein an Hertzberg vom 26. Januar 1763.