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Der Hubertusburger Friede : nach archivalischen Quellen
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Lchiupverluiiidlungen.

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beklage, nunmehr keine weiteren Cvmpensarionsmitrel in Händenzn haben.

Wenn man in Wien darauf rechnete, durch diese Verwürfeden Churprinzcn einzuschüchtern oder ibn von der Vorzüglichkeitund Richtigkeit der dort eingeschlagenen Verhandlungsart zu über-zeugen, so hatte man sich vollständig getäuscht. Dieser klar denkendeund hell blickende Fürst ließ sich nicht durch feine diplomatischeWendungen von dem Ziele abbringen, welches ihm durch seinetreue Liebe für das Sachsenland vorgezeichnet nun. Es erging sofortunter dem 12. Februar ein Besehlsschreiben an den GrasenFlemming, welches hier seinem ganzen Inhalte nach einen Platzverdient:

Obwohl weitere Ux^licutiones über den Inhalt derjenigenAcußernngen des Wiener Ministern, so aus der Uclntion vom6. d. M. zn ersehen gewesen, gegenwärtig, da das Friedensgeschästans dem Abschluß stehet, von keinem reellen Nutzen seyn, nochden wirklich geschehenen Schaden abwcnden mögen; So findejedoch vor nöthig, dem Herrn CabinetS-Minister zu Ablehnungdes Vorwurfs von Ungeduld und Mistrauen, den Mir das WienerMinisterium machet, das Behnfige an die Hand zn geben.

Ich übergehe mit Stillschweigen, daß wohl überhaupt nichtleicht größere Proben von Geduld und Standhaftigkeit abgelegtworden, als solches diesseits nunmehr ins siebente Jahr bev somanchen empfindlichen Unglücksfällen und dabey zwar allemahl inWorten gemachten, in der Thai jedoch eben so oft fehlgeschlagenenguten Hoffnungen geschehen ist. Insbesondre aber ist zu bemerken,daß auch bey gegenwärtiger Friedens-Unterhandlung man längerals 5 Wochen mit aller Geduld zugesehen, was der wider dies-seitigen guten Anrath von dem von Eöllenbach nach seinen In-structionen eingeschlagcne moäus trnctuncki für Würknng habenwerde. Man hat ernanntem K. K. Bevollmächtigten diesseitigeelesickeria in Kenere und in specie vvrgeleget, und ihn befraget,

Beaulieu-M arcon nay. Der Subertsburger Friede. 10