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Der Hubertusburger Friede : nach archivalischen Quellen
Entstehung
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Schlußoerhondtmigen.

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Bericht des Grafen Flemming aus Wien einlief, der wieder voneinigencvrdialen" Eröffnungen des Grafen Kaunitz Mittheilnnggab'). Es waren jedoch nur wieder dieselben Variationen deralten bekannten Melodie: daß man Krieg oder Frieden lediglichin die Hände des Königs-Chursürsten gebe, und keine nur mög-liche Art von Unterstützung und Mitwirkung sparen wolle, umfür denselben solche billige Bedingungen zu erlangen, wie sie nurzu erhalten wären. Ren war dagegen das Anerbieten, daß manauch bereit sei, die in den glatzischcn und cleveschen Landen seitdem 1. Januar 1763 erhobenen Kontributionen znrückzugeben,wenn der König von Preußen das rooiprooum in Ansehung derchursächsischen Lande eingehen wolle.

Das klang zwar sehr erfreulich, war aber doch auch nichtsweiter als eine Redensart. Herr von Collenbach wußte seinerseitsganz genau, daß man ans diesen Gedanken einzugehen sich ge-weigert hatte, und gestand dies später dem Hosrath Gutschmid^.In Dresden aber war man mit der Gcschäftsbehandlung des Königsvon Preußen und seiner Kenntnis; aller einzelnen Verhältnisse aushäufiger Erfahrung zu sehr bekannt, als daß man aus solche Aus-sichten irgend einen Werth hätte legen mögen. Herr von Fritsckversuchte zwar bei einer passenden Gelegenheit auch hierauf wiederzurückznkommen, mußte sich jedoch dabei beruhigen, daß ihm er-klärt wurde: der König lasse sich auf eine solche Rechnung nichtein, zumal da es zu spät sei, sowohl in den niederrheinischen alsglatzischen Landen etwas Beträchtliches zu erheben; allenfalls lasseer es darauf ankommen 3).

Die erwähnte Mittheilnng des Grafen Flemming wurde dem-nach einfach bei Seite gelegt. Bald darauf erschienen aber zwei

>) Bericht des Grafen Flemming vom 25. Januar 1763.-) Bericht des Hofrath Gutschmid vom 4. Februar 1763.Bericht von Fritsch ans Leipzig vom 7. Februar 1763.