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Der Hubertusburger Friede : nach archivalischen Quellen
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schlußvcrhaiidlungen.

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salen ausgesetzt bleiben muß, obgleich man alles nur mögliche übersich ergehen lassen will und bereit ist, da unsere Freunde uns zunichts mehrerem Hoffnung macken können, aus das hin abzu-schließen, was der Feind zugestehen will. Man wird wenigstensuns bei der ganzen Welt beklagen, daß, da wir alles gelittenund gethan, um den Frieden zu erkaufen, wir nun allein, umfremder Oouveuionr willen, das Ende nnsers übergroßen Unglücksverzögert seben müssen N."

Am Tage dieser Conferen; nahm Herr von Collenback Ver-anlassnng, die beiden sächsischen Herren auf einem von ihm vor-geschlagenen Spaziergänge sehr weitlaustig von der Verlegenbeitzu unterhalten, in welcke sie ibn durch das so rasche Hervortretenmit ihrer Erklärung gesetzt hätten. Von Seiten dieser Letzterenward ihm natürlich ins Gedächtniß zurückgerusen, wie er sie seitmehreren Tagen beständig in Unruhe und Angst dadurch versetzt habe,daß er ihnen ohne Unterlaß vorgeworfen, nur sie allein seien andem Verzüge schuld, durch den ganz Deutschland in Gefahr gesetztwerde. Er.konnte dies zwar nicht leugnen, behauptete jedoch, nurgesagt zu haben, er sei zum Abschluß fertig, nicht aber, daß erdafür stehen könne, ob sein Ultimatum angenommen werde.

Dem Herrn von Fritsch, der trotz seiner dreiundsechzig Jahreder lebhafteste unter den in Hubertusburg Versammelten war,schwoll der Kamm bei dieser eigenthümlichen Entschuldigung, under ließ die Gelegenheit nicht vorübergehen, seinem Herrn Kollegeneinige aufrichtige Bemerkungen entgcgenzuhalten:Sein aller-gnädigster Herr sei vom Beginn des Krieges an bei allem Un-glück stets so zu Werk gegangen, daß Dero Treue und Verdienstegegen das HauS Oesterreich vor den Augen der ganzen Weltoffenbar sei. Höchstdieselben hätten niemals Dero Vortheil mitdem Schaden von Oesterreich gesucht; da aber nach fünfwöchigen

) Siebemindzwanzigster Bericht von Fritsch vom 30. Januar 1763.