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Dchluflverl'anklungcn.
dann lieber diese ganze Angelegenheit gar nickt zu erwäbnen. Dievon seinem König vorgeschlagenen Grundsätze seien so billig, sozweckentsprechend und von einer so rücksichtsvollen Gegenseitigkeit,daß er noch immer hoffe, der Wiener Hof werde in seiner Sckluß-erklärung fick damit einverstanden zeigen. Sollte dies nicht derFall sein, so liege die Bermuthung nah, daß man überhaupt keinenHandel zwischen den beiden Staaten dulden wolle, und dann mögeman auch nur zugleich den Artikel über die Religionsverhältnissestreichen.
Alles dies machte ans den österreichischen Bevollmächtigtenkeinen Eindruck; seine letzte Ausrede war immer, daß er vonHandelsverhältnissen gar nichts verstehe, — nrxnmenl gui estckiklleilö ü aomkmttrs, wie Hertzberg schreibt. Mit um so größererLebhaftigkeit aber ging er aus die Frage der Neligionsverhältnissein Schlesien über und behändigte dem preußischen Gesandten einSchriftstück'), welches verschiedene specielle Wünscke zu Gunsten derkatholisckcn Religion in Scklesien enthielt, indem er bat, dasselbedem Könige zu übersenden und den Inbalt einer günstigen Ent-schließung zu empfehlen.
Hertzberg konnte die Uebersendung nicht verweigern, bemerktejedoch sofort, daß der König sckwerlich einer fremden Macht ge-statten werde, in dergleichen innere Verhältnisse sich zu miscken,die ausschließlich von der Entscheidung des Souveräns von Scklesienabhingen, daß derselbe aber nach wie vor die katholische Religionin jenem Lande aufrecht erhalten werde.
Der sächsische Bevollmächtigte, welcher während dieser aus-führlichen Debatten ein fortwährendes Stillschweigen beobachtethatte, konnte am Schluß der Konferenz sich nicht enthalten, fol-gende wörtliche Erklärung abzugeben: „Ich beklage das Elenddieses so unglücklichen Landes, welches so unerträglichen Drang-
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