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Der Hubertusburger Friede : nach archivalischen Quellen
Entstehung
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Schlußverhmidlungen.

hielten, baß sie die Verantwortlichkeit nicht übernehmen könnten,das Ende deS Elends vom Lande nur um einen Tag zu verzögern, und zwar um so weniger, als er ihnen erst vor zwei Tagenaus seiner Depesche vorgelesen habe,daß Jhro Majestät dieKaiserin-Königin keinen Tag am Verzug des Friedens schuld seinwolle."

Alles dies konnte den Herrn von Collenbach zu einer offenenErklärung über sein weiteres Verhalten nicht bewegen; jedochwußte er seinen Mißmnth über das ebenso unerwartete wie un-angenehme Drängen der sächsischen Herren nicht zu verbergen.

In der darauf folgenden Conferenz nahm nun Fritsch Ge-legenheit, die mehrerwähnte Erklärung förmlich abzugeben, dieselbedahin erläuternd, daß es noch hauptsächlich ans die Punkte desAufhörens der Feindseligkeiten, der Rückgabe der Leute und derEntschädigung ankomme; die letzte müsse man der Nothwendigkeitdes Friedens und der Abwendung des gänzlichen Ruins des Landesaufopfern; bei den andern Punkten hoffe man ans billige Berück-sichtigung bei Regulirung des Tractats. Er müsse demnach er-klären, daß er die Hauptsache nicht einen Augenblick länger anf-halten könne und werde.

Im Anschluß hieran stellte nun Collenbach den Antrag, manmöge den 1. Januar als Termin des AufhörenS aller Feindselig-keiten bestimmen, indem er zugleich die obenerwähnte Gegenseitig-keit anbot; doch wollte sich der preußische Bevollmächtigte daraufnicht einlassen, weil nach der neuesten Veränderung in den cleve-schen Landen die Objecte in keine Vergleichung oder Compensationkommen könnten.

Nachdem Herr von Collenbach sodann versucht hatte, nocheinmal die fränkische Erbfolge zur Discussion zu bringen, hieranaber durch eine sehr ernstliche Erklärung des Herrn von Hertzbergverhindert ward, trat er endlich nach vielen ängstlichen Wendungenmit der Erklärung hervor: sein Hof erbiete sich, die Grafschaft