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Der Hubertusburger Friede : nach archivalischen Quellen
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Schlußverhundlungcii.

geringe Resultate berbeigeführt hatte, und darum doppelt eifrig,die traditionelle Würde zu wahren, gab man sich das Anseben,als suche man den Frieden nur ans Rücksicht ans Sachsen undans dessen dringendes Verlangen ; zugleich aber wollte man in derLage sein, aus etwaigen günstigen Zwischenereignissen Nutzen zuziehen, entweder um bessere Bedingungen zu erhalten, oder umden Krieg mit Aussicht auf bessern Erfolg fortzusctzen. Und wennman in Dresden die berechtigten Beschwerden auch jetzt wiedergegen den Bevollmächtigten wandte, so konnte man doch nichtumbin, am Schlüsse eines mit dem Erlaß an Herrn'von Fritschgleichlautenden Schreibens an den Grasen Flemming in Wien dieBemerkung hinzuzusügen:Vermnthlich wird man sich übrigenszu Wien von selbst die Rechnung machen können, daß die Er-kenntlichkeit, so man außerdem hiesigen Orts vor die geleisteteBundesmäßige ^ssistöwL beizubehalten sich verbunden erachtethaben würde, nicht sowohl mit denen ertheilten guten Versiche-rungen, als mit demjenigen, was die That bewähret, in Verhältnis;stehen werde."

Da auch in der Eonferenz am 28 . Januar der österreichischeBevollmächtigte dieselbe Sprache zu führen fortgefahrcn und sichnamentlich dahin ausgesprochen hatte, wie cS ein großes Unglücksei, daß man sächsischerseits mit dem Ultimatum nicht gefaßtund dadurch an dem Verzüge schuld sei, - verlor der BaronFritsch nach Empfang des letzterwähnten Befehls keine Zeit, dieentscheidenden Schritte ins Werk zu setzen. Für ihn war dieUeberzeugung zur unzweifelhaften Gewißheit geworden, daß vondem Könige von Preußen keine eigene Jndcmnisation irgend einerArt zu erlangen und auf die österreichische Unterstützung in diesemPunkte nicht zu rechnen sei, und so entschloß er sich, mit dergeforderten Final-Erklärnng in der Weise bervvrzutreten:daß ersein Dltiinntum erhalten habe und danach angewiesen sei, vonder an des Königs von Preußen Majestät gerichteten Forderung