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Der Hubertusburger Friede : nach archivalischen Quellen
Entstehung
Seite
127
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Schlußvcihaiidlunzcn. 127

dieser Plätze, welche Frankreich ovnouiien müßte, denen Oestcr-reichischen Drouppeu zuvvrkvmmen dürfte; wenn der König vonPrenßen die XkAotintion abbrechen sollte, so würde Sachsen inder größten Gcsahr sein, nnd es würde vielleicht schwer fallen,später die jetzt zu erlangende» Bedingungen zu erhalten. Er habegebvfft, daß in ein paar Lagen der Abschluß erfolgt sein werde;nunmebr sehe er sich aber in der Berlcgenheit nnd Nothwendigkeit,seinem Hofe melden zu müssen, daß der Sächsische Hof, welchergleichwohl die Sache am meisten prossirt nnd sich über ihn wegender Verzögerung beschweret, an dem Aufenthalt Ursach nnd mitdem kUtimnto nicht gefaßt sei')."

Die dringendsten Vorstellungen des sächsischen (gesandten überdiesen moclu« prooeüeucki konnten eine Aeuderung oder Modi-sication nicht hervorbringen; Collcnbach verlangte die Herausgabedes sächsischen Ultimatums, damit er an dessen Bewilligung seinUltimatum binden und verknüpfen könne; er verlangte dasselbeschriftlich, damit er sich dadurch rechtfertigen könne, nach der ihmvon seinem Hofe vorgcschriebcnen Ordnung weder den Friedenverzögert noch Sachsen zurückgelassen zu haben.

Ein solches Ultimatum abzugebeu, war mau sächsischerseitsweder in diesem Augenblicke, noch überhaupt im Stande, da esunter allen Umständen blvs darauf ankam, den Frieden so raschals möglich zu schließen, und es einzig von der größer» oder ge-ringeren Geneigtheit Preußens abhing, die sächsischen Anliegen zugewähren, ohne daß man von letzterer Seite über irgend einePression verfügen konnte. Es erschien daher dem sächsischen Be-vollmächtigten geeignet, in einer Note dem Befehle des Chnr-prinzcu entsprechend nochmals aus die Erwartungen binznweisen,die man in Dresden von der Mitwirkung des Wiener Hofes hegenzn dürfen glaubte. Dieselbe lautet:

> Bericht von Fritsch vm» 27. Januar >7tM.