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Der Hubertusburger Friede : nach archivalischen Quellen
Entstehung
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Schlußvevhcuidlmigcn.

im mindeste» nicht geholfen, wohl nher dnrch Verzögerung derLache geschadet n."

Als diese Mitthcilnng unter möglichster Beibehaltung dergebrauchten Worte von dem sächsischen Bevollmächtigten dem Herrnvon Cottenbach eröffnet wurde, holte dieser zu seiner persönlichenRechtfertigung seine letzte ans Wien erhaltene Depesche hervorund tbcilte daraus Nachstehendes mit:sein Hof Verlange, daß,od ihm wohl nicht unbekannt, welchergestalt die Umstände dieBeschleunigung des Friedens erforderten, er auch dergestalt in-iUrnirt sei, daß man keinen Tag an dessen Verzug Schuld seinwolle, dennoch von ihm der Cbrc und Würde seines Hofes gemäß,daraus bestanden werden solle, daß zuvörderst mit Sachsen an-nehmliche Nichtigkeit getroffen werden müsse, ehe er mit seinemultimuto heransgehe, inmaßen außerdem mit Grund zu besorgen,daß, wenn der König von Prenßen durch sotbaneS Ultimatum,wie weit er seinen Zweck bei Oesterreich erreichen werde, im Vor-aus sähe, und solches annehmlich fände, er sodann Lachsen destoweniger nachgehen, vielmehr durch äußerste im Lande vorzukehrendcHärte es zwingen würde, alles einzugehen, was er verlange, undden Abschluß des Friedens mit Oesterreich nach dem ihm solcher-gestalt znm voraus bekannt gewordenen lUtimuto zu betreiben."Herr von Cottenbach fügte weiter hinzu:er könne nicht sagen,daß er zur Abtretung von Glatz befehliget, wohl aber, daß erznm völligen Abschluß dergestalt iuatruiret sei, daß, wenn nur erst»ach der in dem Urcmm sestgestellten und der Natur der Sachegemäßen Ordnung zwischen Preußen und Sachsen die Friedens-bedingungen rvAuliret worden, er sogleich zu Stande kvmmcnkönne. Die Lachen würden immer schlechter; im Reiche gehe dieganze Verbindung auseinander; cs würde daraus ankommen, obnicht in Wesel und Geldern der König von Preußen mit Besetzung

il BeselNsschreibcii des Ehurpriiuc» vom 27. ganuar >70ti.