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Schlußverhandlungcn.
Fritsch wies in seiner Antwort ans den bisherigen Gang der Ver-handlungen hin, »nd daß ilnn, Eollenbach, daraus bekannt seinwerde, daß nur noch wegen Herausgabe der Soldaten und derArtillerie, und wegen des Entschädigungsgesnchs die endliche Ent-schließung des Dresdner Hofes zu erwarten sei; dock liege dieGegenfrage nabe, „ob denn auch er, wenn Sachsen abznschließenim Stande sei, seinerseits dasselbe zu thun bereit und im Standewäre?" Ohne mit einer deutlichen Antwort heranszngeben, gabHerr von Eollenbach zu verstehen, daß die Umstände im Reicheimmer schlechter würden, und obwohl seinem Hose durch den Abfall der Reichsstände kein großer Nachtheil znwachse, so werde den-noch die Sache unangenehm und verdrießlich. Man habe sich nichtentbrechen können, durch ein Eommissionsdecret die Reichsständeihrer vorher übernommenen Verbindlichkeiten in gewisser Maße zuentlassen, und er sei instruirt und beordert, wenn nur erstSachsen mit seinem Frieden zur Richtigkeit gekom-m en, alsda n n all e s M ögli ch e zu vcrsu ch e n u n d n a ch -zugcben, um auch seinerseits zum endlichen Abschlußzu gelangen. Aller im Verlauf der Unterredung genommeneilWendungen nneracbtet, war es nicht möglich, eine offenherzigeund vertrauliche Erklärung darüber zu erlangen, ob eventuell dieRückgabe von Glatz bewilligt werden würde. Hierbei blieb csauch in der Conserenz desselbigen Tages; Eollenbach gab in der-selben nur die Erklärung, daß er nicht eher abschließen könne, bisman mit Sachsen zur Richtigkeit gekommen G
Eine unmittelbare Folge davon war, daß in der am26. Januar stattfindcnden Conserenz der preußische Gesandte garnicht erschien und sein Ausbleiben damit entschuldigte, er habedie Zusammenkunft für unnöthig gefunden, weil nunmehr Allesauf die sächsischen Entschließungen ankomme, die er erwarten wolle.
u Bericht des Baron von Fritsch vom 25. Januar 1763.