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Der Hubertusburger Friede : nach archivalischen Quellen
Entstehung
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gesagt, weniger nackil,eiligen Friedens einzntrete». Die Zahlungder auf drittehalh Millinnen Lhaler siet, belaufenden Wechsel hattevermieden werden können; der Verzicht auf die rückständigen Eontribntionen hatte bei rascher Abschließung deS Friedens einengrößer» Erfolg gehabt, und die harten und grausamen Bedrückun-gen der besetzten Landestbeile während der sechswöchigen Friedens-verhandlungen hätten nicht stattgesnnden. Bei sv bestimmt aus-gesprochenen, ans den Verhältnissen und der politischen ltage ganznatürlich hervvrgehenden Bedingungen erscheint die Annahme be-gründet, daß trotz der entgegenstehenden preußischen Instructiondennoch der Einfluß der billig »nd versöhnlich denkenden Staats-männer Finckenstein und Hertzberg den König von einer unbe-gründeten und immerhin gehässigen Verschleppung der Unterhand-lungen znrückgehalten haben würde.

Statt dessen begnügte man sich in Wien mit Versprechungen»nd leeren Declamationen und erklärte, den Frieden nicht eherabschließcn zn wollen, ehe nicht Sachsen Frieden gemacht, gleichsamals ob dies den König von Preußen bestimmen könnte, billigereBedingungen anzubietcn. Die Erfolglosigkeit dieser Politik wardurch den Schristenwecksel, welcher fast vier Wochen in Anspruchgenommen, klar genug hervorgerreten; nur in Wien verschloß mansich hartnäckig dieser Einsicht und blieb aus dem von Anfang anbetretene» Wege. In einer Privatnnterhaltnng am 25. Januargab Herr von Eollenbach dem Baron Fritsch die Mittheilung, erbefinde sich nach einem soeben erhaltenen Befehl seines Hofes inder Nvthwendigkeit, eine deutliche Erklärnng darüber z» verlangen:ob er völlig instrnirt und im Stande sei, mit dem Könige vonPreußen abzuschließen?" Sein Hof sehe vollkommen ein, daßjeder Lag für Sachsen kostbar und der Verlust unersetzlich sei,und da er aus Rücksicht für Sachsen die FriedenS-Unterhandlungen angetreten, wolle er auch den Vorwurfnicht haben, daß dnrck ihn die Sacke einen Tag aufgehalten sei.