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Der Hubertusburger Friede : nach archivalischen Quellen
Entstehung
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Schriftcrrwechsel zwischen Preußen und Lachsen.

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schließen, daß es bei dem K. K. I'Iöniziotsntinire »och vielesHi»- u»d Herschreiben erfordern dürfte, ehe ma» über Dinge einigwerde» wird, welche ei» mit erforderlicher lustruotivu versehenergeschickter uöKoointenr ohne Rücksprache hatte abtbnn könne».Wenn überdies, wie sehr zu hesorgen, ernannter K. K. Ifteui-potentiiure auch bei Abfaßung der Artikel nicht das gcringeste aufsich nehmen, sondern Alles von Wien erwarten will oder muß, sodürfte auch nach erfolgtem Einverständniß in der Hauptsache nochviele Zeit verstreichen, ehe man mit denen Worten und Punktendes 'IrnotntL zu Ltandc kommt. Es ist überdies zu besorgen,daß man selbst K. K. Leits ans den Fall, da man entweder widerVermnthen die Xstzotintiou abznbrechen oder den Verzug zu ent-schuldigen gut finden sollte, noch immer denke, die Lache dergestalteinzurichten, damit man mit Wahrscheinlichkeit sagen könne, manhabe ans Lachsen gewartet, und sei dieses mit seinen zuerst znberichtigenden Friedens-Bedingungen zurückgeblieben. Immittelstwerden die Umstände hiesiger Lande täglich schlimmer und be-drängter, und die zn Erlangung einigen Nachlasses bei denenheurigen Ansinnnngen gebrauchten Gründe, welche vielleicht nocheinigen Eindruck und Nutzen gehabt haben würden, wenn in denersten Wochen des Jahres abgeschlossen worden, wie wohl hättegeschehen können, verliereil vollends alle Kraft. Hiez» kommt,daß bei dergestaltigcm Verzug und Aufenthalt, wie die Erfahrungbereits gelehrt hat, theils der König von Preußen selbst Zeit ge-winnt, ans mehrere nnangenehme Anträge und Zusätze bei denenFriedens-Bedingungen zu fallen, theils eine Menge privat-Personensich die Gelegenheit zu Nutze machen, ihren i>rivnt-Absichten einGenüge zu leisten."