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Der Hubertusburger Friede : nach archivalischen Quellen
Entstehung
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Schriftenwechsel zwischen Preußen und Sachsen.

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Der Hofrath Gutschmid trat erst nach der Eröffnung derKonferenzen seinen neuen Posten an, immer noch früh genug,um gleich an den erstell dadurch hervorgernfenen bedeutenden Ar-beiten sich bethciligen zu können. Die Enttäuschung der sächsischenBevollmächtigten nach der Mittheilung der so sorgfältig verheim-lichten österreichischen Propositionen war sehr groß. Während mansicher darauf gerechnet hatte, daß Oesterreich als wesentliche Vor-bedingung des Friedens die sofortige Räumung Sachsens und diedamit zusammenhängende Beendigung der furchtbaren Kriegs-erpressungen verlangen werde, um sich so doch einigermaßen dank-bar zu bezeigen gegen seinen treuen Bundesgenossen und Leidens-gefährten, und um so den vielen schönen Versicherungen, die inWien gemacht worden, eine entsprechende Folge zu geben,mußte man jetzt erfahren, daß alles, was man von jener Seitefür Sachsen thun zu müssen glaubte, sich darauf beschränkte, diegleichzeitige Abschlicßung des Friedens zu verlangen, danebenaber sich erbot (sud 9), die noch im Besitze habenden EroberungenKrntuitöinönt und blos gegen Bedingung eigener Cvnvenienzenzurückzugeben, da sie doch auch als Mittel zur Erreichung günstigerBedingungen für Sachsen hätten dienen können. Die Ein-mischung verschiedener anderer Gegenstände, die dem vorliegendenFriedensgeschäfte im Grunde ganz fremd waren, wie die Successtondes Sulzbachischen Hauses in Jülich und Berg (sub 5), dieSuccession in den Markgrafenthümern Anspach und Bayreuth(8ub 7), die Abschlicßung eines Handelsvertrags (sub 8) unddie Verhandlungen über die freie Schifffahrt auf der Elbe(snd 11), waren nicht dazu geeignet, das Vertrauen der sächsischenNegierung auf einen reellen Beistand von jener Seite her zu er-kräftigen.

Das persönliche Verhalten des Herrn von Collenbach trugauch nicht dazu bei, den Übeln Eindruck zu vermindern. Bereitsvor Eröffnung der Cvnserenz hatte er vertraulich bei Herrn von