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Der Hubertusburger Friede : nach archivalischen Quellen
Entstehung
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HubcrLusburg.

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erwarten zu können. Eine selche sei unter andern die Erneuerungdes Versprechens, dem Erzberzog Joseph seine Stimme zur Wadials König von Rom oder Kaiser geben zu wollen.

10. Und da zwischen den kaiserlichen Majestäten und demHerzog von Modena die Heirath zwischen der Enkelin dieses Letz-teren und einem der jungem Erzherzöge perabredet worden, sowerde die Kaiserin cs als eine Gefälligkeit des Königs betrachten,wenn er seine Stimme versprechen wolle für den Fall, da Kaiserund Reick jenem Erzherzog die Anwartschaft ans die Lehnsfolgein den modenesischen Staaten bewilligen müsse.

11. Eine solche Gegenleistung, welche den beiderseitigen Län-dern zu gute käme, würde es auch sein, wenn man die freieSchifffahrt ans der Elbe erlangen und darüber eine Vereinbarungtreffen könne.

12. Im klebrigen müßten die Breslauer und Dresdner Prä-liminarien und Friedensschlüsse bei den jetzigen Verhandlungenznm Grunde gelegt werden. Ein möglichst kurzer Zeitraum fürRäumung der Länder und Einstellung der Feindseligkeiten sei fcst-znsetzen; und zur Vermeidung aller Weiterungen möge man dahinÜbereinkommen, sammkliche Kriegsgefangene und Geißeln ohneEntschädigung gegenseitig herauszugeben. Auf alle Contribntivns-rückstände könne man pon beiden Seiten verzichten. Alle infrüheren Verträgen übernommenen Verpflichtungen hinsichtlich derAufrechthaltnng der katholischen Religion in Schlesien, so wie derBezahlung aller ans diesem Lande ruhenden Schulden seien zu er-neuern. Ebenso würde die gegenseitige Garantie zu erneuern sein,wobei der König von Preußen diejenigen Beschränkungen fallenlassen werde, welche im Dresdner Frieden enthüllen.

Sv weit der wesentliche Inhalt des österreichischen FriedenS-prvjects.

Die erste Konferenz hatte demnach ein sehr anerkcnnungs-wcrthes Resultat geliefert. Mit einer, den Anschauungen und