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Der Hubertusburger Friede : nach archivalischen Quellen
Entstehung
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Von Dresden bis Wcrmsdorf.

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zur Unterhaltung mitgeben; daraus könnt ihr lernen, wie manLänder evnouirt; ihr könnt gewiß versichert sein, daß ehe derFrieden geschlossen und ratificirt ist, an keine evueuntion oder diegeringste Minderung zu denken ist.

Fritsch wollte die empfangene Piece ansehen, allein der Königverbot eS ihm; und als jener nochmals um weniger Strenge beiden Exactivnen bat, antwortete er etwas entrüstet: ich mache keineexnotioirs, ich lasse Kontributionen eintreibcn! und ging insein Cabinet.

Das in so auffallender Weise mitgetheilte Schriftstück erwiessich als eine Korrespondenz der Negierung zu Kleve mit demköniglich französischen Oowwissnirö orclonnnteur, Mr. Fnmeron dela Verliere zu Wesel; hiernach verlangte Letzterer von den Cleve-schen Landen die ganze Summe der am 1. Mai d. I. versprochenenKontributionen und Lieferungen, ohne den Zeitraum der Evacua-tivn weiter in Betracht zu ziehen; dieselben seien in ihrer Totalitätals ein- für allemal für das Jahr bis zum 1. Mai 1763 als ver-fallen zu betrachten, und wenn die Negierung nicht binnen achtTagen die December-Liefernng zahle und für die nächsten vierMonate genügende Garantien gewähre, so würde mit militärischerExemtion vorgegangcn werden.

Die Ergebnisse dieser zweiten Sendung ließen keine fernerenTäuschungen über die Stellung Sachsens in den bevorstehendenFriedensverhandlungen auskommen. Die ganze Bitterkeit der Lagetrat offen an den Tag. Man hatte den König von Preußen undseine Art und Weise zu genau kennen gelernt, um noch den ge-ringsten Zweifel darüber zu hegen, daß er seine bisher geäußertenAbsichten ohne alle Milderung ausführen werde. Jeder Gedankean eine Jndemnisation mußte anfgegeben werden; einzig undallein von der Beschleunigung der Friedensunterhandlnngen durfteman noch etwas Gutes erwarten, nämlich die Räumung des Lan-des und die Beseitigung der Kontributionen, welche nach den

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