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Der Hubertusburger Friede : nach archivalischen Quellen
Entstehung
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34 Vo» DrcSdc» bis WcrmSdorf.

im ^VÄI'6 von Moliöre, der cs vvrzog, seine geliebten Pferdeunter der Hand eines Andern als unter seinen eigenen krepirenzu sehen. Den, wenn auch unverdienten Vorwürfen der Nachweltwill ich mich nicht anssetzen, und thne nichts, wenn mir nichtbessere Hoffnung gegeben wird.

Der König: Es wird gewiß kein Anderer besser machenals Er, denn die Umstände sein nicht anders.

Fritsch: Wenn Ew. Königliche Majestät nur für jetzt einwenig von der Schärfe des Eintreibens, zumal bei den Rekruten(deren eben eine Menge unter dem Fenster vorbeigetriebcn wurden)und von den übrigen Forderungen nachließen, und wenigstens dieacht Tage, binnen welcher man doch klar sehen muß, abwarteten,so könnte ich doch etwas hoffen; aber was kann ich mir bei dieserHärte versprechen?

Der König: Es wird nicht anders. Geh Er, und schickeEr sich zur Abreise; ich will meine Antwort schreiben, die Pässebestellen und ihm sein Quartier räumen lassen. Morgen kann Erhier essen, wenn es Ihm nämlich gefällt; da will ich Ihm allesgeben.

Mit diesem wenig tröstlichen Bescheide ward der Gesandteentlassen. Als er Tags darauf zur Tafel kam, fand er den Königzwar ziemlich gnädig, aber etwas finster; bei Tisch sagte ihm derKönig ohne irgend eine besondere Veranlassung: ich will Ihmnachher eine schöne i-ises zu Seiner Erbauung mitthcilcn. Nachaufgehobener Tafel ging der König in sein Cabinet, holte dasAntwortschreiben an den Chnrprinzen und übergab es Fritsch mitdem Anfügen, es sei der Befehl ergangen, die ans dem Merse-burger Gestüt weggenommcnen eilf Beschäler dem Churprinzen zu-rückzugeben. Alsdann setzte er hinzu: Er kann jetzt mit demGrafen von Finckenstein sich über alles vernehmen, und von ihmdie Pässe empfangen; morgen früh reise Er ab und Hot er SeinenFremden. Ich will ihm auch noch eine schöne piüee ans den Weg