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Der Hubertusburger Friede : nach archivalischen Quellen
Entstehung
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Von Dresden bis Wermsdvrf.

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Man ging also zur Karte, und der König demonstrirte, daßohne Glatz die Hohen gegen Schweidnitz und Silberberg allegegen ihn, und Schweidnitz allein den Feind aufzuhalten nichtvermögend sei; der Kaiserin könne es aber nicht schaden, dennvon Glatz aus sei das Eindringen in Böhmen unmöglich, wennman die Posten von Poliz und bei dem schönen Hengst rechtwahrnehmc. Die Rücksicht auf gegenseitige Sicherheit unterstützesein Verlangen, und die Kaiserin würde auch kein Bedenken dabeihaben, wenn man nicht etwa Projecte für die Zukunft im Sinnehabe, denen er aber znvorznkommen wissen werde. Auf FritschensBemerkung, er könne ans alles dieses nichts sagen, und müsse dieDiscusstvn lediglich dem österreichischen Bevollmächtigten überlassen, erwiederte der König: Nun, so mache Er nur, daß er baldkomme, wir wollen in sehr kurzem klar werden.

Fritsch: Was machen Ew. Majestät aber mit uns armenSachsen?

Der König: Ich gebe euch euer Land wieder.

Fritsch: Ist das genug, wie es jetzt aussieht? Ew. Majestätsollten den letzten Act der Tragödie zu Dero Ruhm billig zuendigen bedacht sein, da mein Hof gewiß künftig der beste undnützlichste Nachbar sein wird.

Der König: Rechnet ja nicht darauf, ein Dorf, oder einenGroschen von mir zn bekommen; machet, daß es bald alle wird,ich will dann sorgen, euch eine Convenienz zu verschaffen.

Fritsch: Wenn ich diese nur sähe! Unser Zustand ist kläglichgenug. Wir müssen also auch einen Bevollmächtigten mit hierherschicken?

Der König: Er kommt ja mit; lasse Er sich Vollmacht geben.

Fritsch: Nach den Aeußerungen von Ew. Königlichen Majestät,die so betrübt für uns lauten, muß ich mich vor diesem Aufträgehüten; denn um einen so schlechten Frieden zu unterschreiben, liebeich mein Vaterland zu sehr. Ich denke wie der rnnitre stac^nes

Beaulieu-M arcon nay. Der Hnbertsburger Friede.

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