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Der Hubertusburger Friede : nach archivalischen Quellen
Entstehung
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Von Dresden bis Mennsdorf.

sehr gut abgefußt, und übersah ganz, daß man den Eingangseiner Antwort elndirt hatte. In Betreff des Orts der Cvn-

ferenz wiederholte er, daß er alle Deccnz gegen der Kaiserin-Königin Majestät zu beobachten gcsinnet wäre, und sogar be-reit sei, einen ^.inlmssncksur nach Wien zu senden. Ebensokam er mehrere Male auf die Frage zurück: waS denn derkaiserliche Hof unter eciuitndls verstehe? ob man in Dresdennicht wisse oder errathen könne, was dieser Ausdruck besagenwolle? Als Fritsch seine völlige Unwissenheit in dieser Hinsichtbethenertc, fuhr der König mit Lebhaftigkeit auf: wenn ich nichtalle meine Lande wiederbekomme, so ist an nichts zu denken undder Handel wird kurz sein; was dünkct Ihm? rede Er als un-partheiischer unter uns.

Fritsch: Wenn nun Ew. Majestät für Glatz ein Eguivalentbekämen, da selbiges der Kaiserin nöthig ist, um Böhmen zudecken, so kämen Sie doch zu Ihrem Endzweck.

Der König: Daraus wird nichts, so lange ich lebe; denn ichwill meinem Nachfolger nicht die Gefahr Hintersassen, Schlesienzu verlieren, welches allein durch Glatz von dieser Seite gedecktwird. Auf eine Grafschaft, die 150,000 Thaler tragt, kommt csmir wahrlich nicht an.

Fritsch: Man hält doch dafür, daß Glatz mehr Böhmen alsSchlesien deckt, und es mag doch der Kaiserin Majestät höchlichdaran gelegen sein, vor allem Ueberfall aus Schlesien nach Böhmengesichert zu werden.

Der König: Das sagen Leute, die das Kriegshandwerk nichtverstehen. Ich will Ihn gleich des Gcgcntheils vor jener Karteüberzeugen.

Fritsch: Die Mühe würde umsonst sein, da meine Begriffeso weit nicht reichen.

Der König: Komme Er nur, mit Seinem ston sons soll Eres begreifen.