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Der Hubertusburger Friede : nach archivalischen Quellen
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Erste Eröffnungen.

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daran, daß derselbe ihm zu Anfang des vcrwichencn Jahres selbstgerathen,die Sachsen sollten bei ihrem Herrn schreien, daß erbald an einem Frieden zu arbeiten Hand anlcge"; dieser Rathsei befolgt worden, und es werde jetzt ans Se. Majestät ankommen,ob Sie dem Vaterlande Ruhe gönnen wollten, da der König vonPolen bei den Höfen von Versailles und Wien alles Möglichedurch besondere Gesandte gethan habe. Der König unterbrach hierden Redner mit der Frage: ob er etwa von der Reise des Ge-heimen Raths von Saul nach Frankreich spräche? Er wolle ihmbesser sagen, was dieser daselbst angetragen, und wie er empfangenworden: nichts weniger als die Herstellung der Ruhe in Deutsch-land und zuletzt eine ziemlich bedenkliche Anwendung der sächsischen,bisher in französischem Solde gestandenen Truppen habe er ge-suchet, aber kein Gehör gefunden. Man nothigc ihn, den König,den Krieg fortznsetzen, und da müsse er Sachsen vornehmlich an-strengcn, es möge so wehe thun wie cs wolle; seine Lande wärenauch und noch viel mehr durch die Russen ruinirt worden.

Alles, was Fritsch hiergegen sagen konnte, ward mit einigemUnwillen angehört, und es schien daher ersterem der Augenblickgekommen, um dem König vorzustellen, daß sein Gebieter auchbei der Kaiserin-Königin auf Herstellung der Ruhe angetragenund die billigsten Erklärungen in Antwort erhalten habe. Alsder König mit Lächeln hieran zu zweifeln schien und Fritsch einerallzugutherzigen Leichtgläubigkeit beschuldigte, zog dieser die beidenPromemoria hervor und suchte daraus die dermalige Lage klarvorznstellen. Beim Erblicken der deutschen Schrift erklärte der

König, er sei kein Verehrer dieser weitlänftigcn Schreibart, undverlangte von Fritsch, dieser möge nur das Nvthwendigste lesen,und zwar sehr langsam und deutlich, weil ihm diese Sprache nichtso geläufig sei wie das Französische. Mit diesem Lesen wollte csjedoch nicht recht gehen, und die Besvrgniß, ganz aus der er-forderlichen Fassung zu kommen, veranlaßte Fritsch, die instrnotioii

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