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Zweites Bändchen (1835) Falkland, Viertes Buch. Arasmanes
Entstehung
Seite
85
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Abgrund seines Schlundes und die gleißenden, schreck-lichlii ngen überglänzten sogar den Schimmer desDiamantfelsen.

Ich biete dir Trotz!" rief Arasmanes, seinSchwert über dem Haust schwingend, als plötzlichdas Schiff um und um gewirbelt wurde; der kühneChaldäer ward mit Gewalt ans» Verdeck geschleudert;er suhlte wie die Wasser über ihm brausten unddunkelten; und daun verließ ihn alles Gefühl desLebens.

AlS Arasmanes wieder zn sich kam, lag er aufdem heißen Gand der der Diamanteninsel gegenüberliegenden Küste^ Trümmer des Fahrzeugs warenzerstreut um ihn her, und da und dort die Leichnameder Seeleute. Adcr zu seinen Füßen lag, auf-getrieben und verzerrt, die Gestalt seiner schönenAzraaf; Meergras hatte ihre Glieder umspounrnnnd mißgestaltete Gchaalthiere dnrchkrochen ihreschönen Haare. Thränen traten dem Chaldäer insAuge, und seine ganze frühere Liebe zu Azraaf kehrtezurück, und er warf sich nieder, neben ihrem ent-stellten Leichnam und raufte sein Haar; die Entwürfeseiner letzten Jahre waren aus seinem Gedächtnißwie Traumbilder entschwunden, und er erinnerte sichnur noch der einsamen Höhle und seiner betendenBraut.

Die Zeit verfloß und Azraaf ward im Sand be-graben; Ll'asmanrs riß sich von dem einsamen Grabelos, und in das Innere des Küstenlandes eindringend.