sahen sich in einem glänzenden Saale, ganz alleinbei dem Prinzen ihrem Vetter.
Ec umarmte sie zärtlich. „Verzeiht mir," sagteer, „daß ich mich stellte Euch vergessen zu haben;aber er stand mein ganzer Ruf in dieser Stade aufdem Spiele, wen» ich De, wandte anerkannte, welchegestanden weder Silber noch Golv zu besitzen. B-imBart meines Großvaters, wie konntet ihr so un-klug seyn? Wrßc ihr nicht, daß ihr in einem Landeseyd, wo alle Leute nur Eine Gottheit verehren, denGott der edlen Metalle? Keine edlen Metalle habenheißt keitle Tugend haben; eS gestehen heißt «inAiheist seyn. Keine Macht hätte Euch vom Todentweder am Galgen oder durch Hunger gerettet,wenn nicht die Prinzessin, meine Gattin, zn gutemGlück heute entbunden worden wäre."
„Welch sonderbares — welch barbarisches Land!"rief ArasmaneS. „Barbarisch," rief der Prinz ihmnach: „daS ist das civilisirtcste Volk auf der ganzenWelt — ja, dicß ist von der ganzen Welt anerkannt.In keinem Land ist daS Volk so reich und deßwegenso glücklich. Für die, welche kein Geld haben, istrS freilich ein schlimmer Aufenthaltsort; für die,welche Geld haben ist eS das Land der Glückseligkeitselbst. Ja, eS ist daS wahre Eden."
„Eden! WaS, habt ihr auch von Eden gehört?"
„Gewiß! und hier ist eS — das Land der Frei-heit, der Glückseligkeit, dcS GoldeS!" rirf der