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Zweites Bändchen (1835) Falkland, Viertes Buch. Arasmanes
Entstehung
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ihrer Lippe brannte, und ihr letzter Athemzng warbeinah noch mit seinem Seufzer vermischt. Für einWeib das sich vvm Weg der Tugend verirrte» hatdas Leben nichts» was einem solchen Tove vorzn-ziehen wäre. Falkland stand stumm und starr; nichtEin Wort des Jammers oder Entsetzens entflohseinem Munde. Zuletzt bückte er sich nieder. Erergriff die über das Bett herabhängende Hand unddrückte sie; sie erwiederte de» Druck nicht, sondernentfiel kalt und schwer der seinigeu. Er legte seineWange an ihren Mund; nicht der schwächste Hauchdrang hervor, und jetzt erst trat auf seinem Antlitzein Wechsel «in; er drückte diesem Mund einen lan»gen und letzten Kuß auf und verließ ohne ein Wort,ohne eine Geberde, ohne «ne Thräne das Gemach.Zwei Stunden nachher fand man ihn bewußtlos aasder Erde liegen; es war auf der Stelle wo er in derNacht zuvor mir Emilien zusammengekommeu.

Wochen lang wußte er nichts von dieser Erdeer war umgeben von den Gespenstern eines schreck-lichen Traums. Alles war Verwirrung, Finsterniß,Entsetzen eine Reihe und ein ewiger Wechsel vonQualen. Bald ward er von einem feurigen Sternentraffr und durch den Himmel geschleppt, von oben,von unten, und rings von unauslöschlichen aber ihnnie verzehrenden Flammen umgürtet. Wohin er ansseiner Wanderung durch sein ungeheures, loderndesGefängniß lief, war geschmolzenes Feuer sein Boden»nd glühender Qualm seine Luft. Blumen, Bäume