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5 (1842)
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Gattin, die treue Mutter sey es, die fliehe vor Allem,was der Inbegriff ihres irdischen Glückes gewesen.

So lange die Leidenschaft und Inbrunst, die sie zuder Handlung trieben, sie mit einem künstlichen Fieberbeseelten, drückte sie ihr Kind an ihre Brust, -und war ge-tröstet ergeben. Aber welche bittere Zweifel über ihreeigene Handlungsweise, welche eiskalte Schauer schmerz-liche^ Neue durchzuckten ihr Herz, als sie, wie sie einigeStunden auf dem Wege nach Livorno rasteten, die Frau,welche sie und Glyndon begleitete, um Leben und Gesund-heit beten hörte, um zu ihrem Gatten zu gelangen, undum Stärke, die Gefahren zu theilen, die sie dort erwartenwürden! Schrecklicher Kontrast zu ihrer Flucht! Sie bebtezurück in das Dunkel ihres Herzens, und jetzt tröstetesie keine Stimme in ihrem Innern!

Neuntes Kapitel.

Zukunft hast Du mir gegeben,

Doch Du nahmst de» Augenblick!

. Schiller. Caffandra.

Mejnour, sieh Dein Werk! Weg, weg mit unserenkleinen Eitelkeiten ans unsere Weisheit! pfui über un-sere Jahrhunderte alte Erkenntniß und Lebensdauer! Umsie vor Gefahren zu retten, verließ ich ihre Nähe, und dieGefahr hat sie in ihre Krallen gepackt!"

Schelte nicht Deine Weisheit, sondern Deine Lei-