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Drittes Kapitel.
kuscis lellurcm ainpIcoMur slis.
Brief. Zanoni^S an Mejnour.
Mejnour, das Lebdn der Menschheit, mit all seinenSorgen und Freuden, ist wieder das meinige. Tag fürTag schmiede ich mehr an meinen Fesseln. Ich lebe inAndrer statt in meinem Leben, und damit habe ich mehrals meine halbe Macht verloren. Ich hebe ste nicht em-por, sie ziehen mich durch die starken Bayde der Zärtlich-keit zu ihrer Erde hinab. Verbannt von den Wesen, dienur dem abgezogensten Geiste sichtbar sind, hat der grim-mige Feind, der die Schwelle hütet, mich in sein Netz ver-wickelt. Wirst Du mir es glauben können, wenn ich Dirsage, daß ich seine Gaben angenommen habe, und dieBuße dafür erdulde ? Menschenalter müssen vergehen, ehedie glänzenderen Wesen wieder dem Geiste gehorchen kön-nen, der sich gebeugt hat vor dem gespenstischen! Und —
.In dieser Hoffnung denn, Mejnour, triumphire ichnoch; ich habe noch die höchste Macht über dieß jungeLeben. Unbemerkt und unhörbar spricht meine Seele zuder steinigen, und bereitet sie schon jetzt vor. Dn weißt,daß für den reinen, unbefleckten Kindergeist die Prüfungkeine Schrecknisse, keine Gefahr hat. So nähre ich es un-ablässig mit nicht unheiligem Licht; und ehe es noch der