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denschasten! Gib aus Deine eiteln Hoffnungen auf Wei-berliebc! Sieh den unvermeidlichen Fluch Derer, die dasErhabene mit dem Niedrigen vermählen möchten; Deinganzes Wesen nicht verstanden — Deine Opfer nichtgeahnt! Das Niedrige steht in dem Erhabenen nur einenNekromanten oder einen Teufel. Titane, kannst Du wei-nen?"
„Ich weiß es jetzt — ich sehe jetzt Alles! Ihr Geistwar es,'der neben dem nnsrigen stand und meiner luftigenUmarmung entschlüpfte! O mächtige Sehnsucht der Müt-terlichkeit und der Natur, die Du alle unsere Geheim-nisse entschleierst, den Raum dnrchdringst und Weltendurcheilst!— Mejnour, welche grauenvolle Erkenntnißliegt in der Unwissenheit des Herzens, das liebt!"
„Das Herz," antwortete der Mystiker kalt; „ja, seitfünf Jahrtausenden habe ich die Geheimnisse der Schö-pfung durchforscht; aber noch habe ich nicht alle Wunderim Herzen des einfachsten Bauern entdeckt!"
> „Aber unsere feierliche Beschwörung, täuschte unsnicht; die prophetischen Schatten, dunkel von Schreckenund roth von Blut, haben doch geweissagt, daß ich, sogarim Kerker und aus den Händen deS'Henkers, — noch dieMacht habe, sie Beide zu retten!"
„Aber um den Preis eines nicht zu errathenden, fürDich höchst verhängnißvollen Opfers!"
„Für mich! Eiskalter Weiser, die Liebe weiß vonkeinem Ich! Ich gehe. Ja, allein, ich bedarf Deinernicht. Ich brauche jetzt keinen andern Führer, als den