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Ihre Brust hob fich — ihre Gestalt dehnte sich —ihre Augen glänzten in einem heitern und heiligen Licht.
„Geh, armes Opfer Deiner eigenen Täuschungen!"sagte sic zu Glyndon; „ich würde meinen eigenen Sinnennicht glauben, wenn sie seinen Vater anklagten! Und wasweißt Du vonZanoni? Welchen Zusammenhang habenMejnour und die greulichen Gespenster, die er beschwor,mit dem strahlenden Bild, mit welchem Du sie verknüpfenmöchtest?"
„Du wirst es nur zsi bald erfahren," versetzte Glpn-don düster, „lhnd das Phantom selbst, das mich verfolgt,flüstert mir mit seinen blutlosen Lippen zu: seine Schreck-nisse erwarten Dein Kind und Dich! Ich nehme DeineEntscheidung noch nicht an; ehe ich Venedig verlasse,sehen wir uns noch einmal."
Er sagte es und ging fort.
Sechstes Kapitel.
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Laäni/ie, Io Ovmle cko »iii v.ii t. IV. 4.
Ach, Zanoni! Hochstrebender! Dunkelglänzender!meintest Du, der Bund zwischen dem, der Jahrhunderteüberlebt, und der Tochter des Tages könne dauern? SahstDu nicht voraus, daß bis nach Erstehung der Probe keineGleichheit seyn könne zwischen Deiner Weisheit und ihrerLiebe? Bist Du jetzt abwesend, und suchst unter Deinen