nagen — die Berührung seiner Hand kühlt das Fieberihrer Stirne; sie hört seine Stimme flüstern — es isteine Musik, vor welcher die Feinde fliehen. Wo ist derBerg, der auf ihre Schläfe zu drücken geschienen? Wieein Dunst rollt er weg. Im Frost der Winternacht siehtsic die Sonne am prächtigen Himmel lachen — sie hörtdas Flüstern der grünen Blätter! die schöne Welt, Thalund Strom und Waldgrund liegen vor ihr, und sprechenmit Einer Stimme zu ihr: „Wir sind noch nicht dahinfür Dich!" Narr mit Deinen Arzneien und Recepten,schau aufDeinem Zifferblatt! — der Zeiger ist vorgerückt;die Minuten sind lei der Ewigkeit; die Seele, welcherDein Mund schon das Nrtheil der Trennung gesprochen,weilt noch ans den Küsten der Zeit. Sie schläft; daSFieber legt sich; die Krämpfe sind vorüber; die lebendigeRos« glüht ans ihrer Wange; die Krise ist vorbei! Gatte,Dein Weib lebt! Liebender, Deine Welt ist keine Ein-samkeit. Herz der Zeit, poche nur zu I Eine Weile —eine kleine Weile — Freude! Freude! Freude! — Vater!umarme Dein Kind!
Zweites Kapitel.
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> kraotulit inkmstss sanguinolent» indes.
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Und sie legten das Kind in des Vaters Arme! Wie ersich schweigend darüber beugte, stürzten Thränen — wie