Dich — eine Macht, die der meinrgen trotzt. Zn den letz-ten Tagen jener Revolution, die Du begrüßest, unter denTrümmern der Ordnung, die Du als Unterdrückung ver-fluchst , suche die Erfüllung Deines Verhängnisses, underwarte Deine Heilung!'"
„In diesem Augenblick stürmte eine Schaar Masken,schreiend, berauscht, taumelnd und sich dabei drängend,in das Zimmer, und trennten mich von dem Mystiker,Ich brach durch sie durch, und suchte ihn überall, aberumsonst. Alle »reine Nachforschungen am folgenden Tagewaren eben so fruchtlos. Wochen gingen hin über diesemBestreben — keine Spur von Mejnour war zu entdecken.Ueberdrüsstg der unächten Bergnügungen, aufgeschrecktdurch wohlverdiente Vorwürfe, in Folge von MejnourSProphezeiung zurückbebend vor der Scene, wo ich Be-freiung suchen wollte, kam ich endlich auf den Gedanken,in der nüchternen Lust meiner Heimath, unter seinen or-dentlichen und angestrengten Bestrebungen, könnte ichvielleicht meine Erlösung von dem Gespenst erreichen.Ich verließ Alle, denen ich bisher freundlich gewesen undangehangen hatte — ich kam hieher. Unter geldsüchtigeuPlanen und selbstsüchtigen Spekulationen fand ich dieselbeErleichterung wie in Erceffen und Ausschweifungen. DasPhantom zeigte sich nicht; aber diese Beschäftigungenwurden mir bald ebenso zum Ekel, wie alles Uebrige. Im-mer und immer wieder fühlte ich, daß ich für etwas Edle-res geboren war, als für schmutzigen Gewinn — daß dasLeben ebenso werthlos, die Seele ebenso erniedrigt wer-