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den kann durch die eiskalte Lust der Habgier, als durchdie ungestümeren Leidenschaften. Ein höherer Ehrgeizhörte nie auf mich zu peinigen. Aber, aber,"-— fuhrGlyndon fort .mit erbleichendem Munde und sichtbaremSchauder», „bei jedem Versuch, zu einem edleren Da-seyn mich zu erheben, kam diese häßliche Gestalt. Düsterstand sie neben meinem Pinsel. Bor den Büchern desDichters und des Weisen stand sie mit ihren brennendenAugen in der Stille der Nacht, und ich wähnte ihr ent-setzliches Geflüster zu hören, Versuchungen mir zurau-nend, die nie ausgesprochen werden dürfen." Er schwieg,und die Tropfen standen auf seiner Stirne.
„Aber ich," sagte Adela, ihre Furcht bemeistcrnd,und ihre Arme um ihn schlingend, „aber ich will hinfortkein Leben haben als im Deinigcn. Und in dieser so rei-nen, so heiligen Liebe wird Dein Schreckbild erbleichen."
„Nein, nein!" rief Glyndon, von ihr sich loßreißenb.„Das Schlimmste habe ich Dir erst noch zu offenbaren.Seit Du hier bist — seit ich ernst und entschlossen jedenOrt, jede Beschäftigung mir untersagt habe, wo derübernatürliche Feind mich nicht beunruhigte, habeich —ich — o Himmel! Erbarmen — Erbarmen! Da stehtes — da — neben Dir — da — da!" Und er sank be-wußtlos zu Boden.