Druckschrift 
5 (1842)
Entstehung
Seite
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auf mich geheftetes Auge feine majestätische Erschei-nung machte mich schauem und zurückbeben. Ich stand dawie eingewurzelt.

'Jasagte er feierlich, 'wir treffen uns, und ichhabe diese Zusammenkunft gesucht. Wie hast Du meineErmahnungen befolgt! Sinö das die Scenen, wo dernach der heiteren Wissenschaft Trachtende dem feind-lichen Gespenst zu entfliehen glaubt? Drücken die Ge-danken, die Du ausgesprochen Gedanken, die alle Ord-nung aus der Welt verscheuchen würden, die Hoffnungendes Weisen aus, der zur Harmonie der ewigen Sphärensich erheben möchte?'

'Es ist Deine Schuld 7^- ja, die Deinige!' rief ich.'Vertreibe das Phantom! nimm das quälende Schrecknißvon meiner Seele!'

Mejnour sah mich einen Augenblick mit kalter,cynischer Verachtung an, die meine Furcht und Wuthzugleich weckte, und antwortete:

,,'Nejn, Narr deiner eigenen Sinnen! Nein; Dumußt die volle, ganze Erfahrung der Täuschungen durch-machen, zu welchen das Wissen ohne Glauben auf seinemTitanenweg emporklimmt. Du lechzest nach- jenem tau-sendjährigen Reich. Du sollst es schauen! Du sollstEine der handelnden Personen in der Aera des Lichtsund der Vernunft seyn. Ich sehe, während ich spreche,das Phantom, vor welchem Du fliehst, an Deiner Seite es beherrscht Deine Bahn es hat noch Macht über