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Herz würde erleichtert werden von seinem Elend, wenn eseinmal gebeichtet hätte!"
Auch fühlte er, das, gerade die Jugend, die llnersah-renheit und die poetische Stimmung Adela'S ihm ver-spreche , an ihr eine Seele zu finden, die besser ihn ver-stehen und ihm tragen helfen könnte, als eine strengereund praktischere Natur. Mervale hätte seine Mittheilun-gen als die Fieberträume des Wahnsinns betrachtet, unddie meisten Männer, im besten Fall, als die krankhaf-ten Chimären, die optischen Täuschungen des körperlichLeidenden. So bereitete er sich allmälig Vor zu der Er-leichterung , wornach er lechzte, und der Augenblick fürseine Eröffnungen wurde folgendergestalt herbeigcführt.
Eines Abends, als sie allein bei einander saßen,war Adela, welche einen Theil von ihres Bruders Kunst-talent auch geerbt hatte, mit Zeichnen beschäftigt, undGlpndon, aus Gedanken erwachend, die weniger düsterwaren als gewöhnlich, stand auf, schlang seinen Armzärtlich um ihren Leib, und sah über sie hin, wie siedasaß. Ein Ausruf des UnmuthS und Schreckens entfuhrseinem Munde — er riß ihr die Zeichnung aus der Hand:»Was machst Du da? Was für ein Portrait ist dieß?"
»Lieber Clarence, erinnerst Du Dich des Originalsnicht mehr? es ist eine Eopie von jenem Portrait unseresweisen Ahnherrn, das, wie unsere arme Nackter zu sagenPstegte, Dir so auffallend glich. Ich dachte, cS würdeDir eine Freude machen, wenn ich es aus dem Gedächt-mß kopirte."