Druckschrift 
5 (1842)
Entstehung
Seite
35
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ben zu haben schien: noch mehr überrascht über denScharfblick und den Nachdruck, womit er von den Spe-kulationen redete, die jetzt die lebhaftesten und beliebtestenauf dem Markt waren. Ja, es war Glyndon gewiß ernst!er wünschte reich und achtbar zu werden und sein Geldwenigstens zu zehn Procent umzutreiben,!

Nachdem er noch einige Tage bei dem Kaufmannzugebracht, während welcher Zeit er den ganzen Gang desHaushalts zu deSorganistren, Nacht in Tag, Eintracht inMißklang zu- verwandeln, die arme Mrs, Mervale fastzum Wahnsinn zu treiben, und ihren Gatten zu überzeu-gen wußte, daß er entsetzlich unter dem Pantoffel gehalten"werde, verließ sie der unselige Gast ebenso plötzlich, wieer gekommen war. Er micthete sich ei» eigenes Haus; ersuchte die Gesellschaft von gediegenen Personen; er wid-mete sich dem Gelemarki; er schien ein Geschäftsmanngeworden zu sehn; seine Entwürfe waren kühn und kolos-sal, seine Berechnungen rasch und tief. Er überraschteMervale durch seine Energie und blendete ihn durch seineErfolge, Mervale begann ihn zu beneiden unzufrie-den zu werden mit seinem regelmäßigen und langsame»Gewinn, Wenn Glhndon in den Fonds kaufte oder ver-kaufte, strömte ihm das Geld zu wie Meercsfluthen; wasmühevolle Jahre in der Kunst ihm nicht hätten einbringenkönnen , das brachten ihm ein paar Monate ein, durcheine Reihe von Glücksfällen in Spekulationen. Plötzlichjedoch ließ er in dieser seiner Thätlgkeit nach; neue Ge-genstände des Ehrgeizes schienen ihn anzuziehen. Wenn