Druckschrift 
5 (1842)
Entstehung
Seite
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Mervale ein gutmüthiger und gutlaunigter Mann war,seine Fehler, zugestand, und ihre Vortrefflichkeit willigunterschrieb, war der Verdruß bald vorüber.

Jede Haushaltung hat ihre kleinen Mißstände, nichtleicht eine weniger als die von Mr. und Mrs. Mervale.MrS. Mervale, ohne auf den Anzug einen ungehörigenWerth zu legen, widmete ihm doch die gebührende Auf-merksamkeit. Man sah sie nie auffer ihrem Schlafzimmer.mit Papieren in den Haaren, oder in jenem alle Illusio-nen am ärgsten zerstörenden Aufzug einem Morgen-mantel. Um halb neun Uhr jeden Morgen war Mrs. Mer--vale gekleidet für den Tag das heißt, bis sie sich wie-der zum Mittagessen ankleidete; ihre Schnürbrust wohlgeschnürt ihre Haube frisch, ihr Rock, Sommer undWinter,-von dichtem, schönem Seidenzeuge. Die Damentrugen zu jener Zeit einen sehr kurzen Leib; das that auchMrS. Mervale. Ihr Morgenschmuck bestand in einer schwe-ren goldenen Kette, woran eine goldene Uhr hing keinevon jenen zerbrechlichen Zwergen der Mechanik, die sohübsch auSsehen, und so schlecht gehen sondern eineschöne Nepetiruhr, welche Mutter Zeit auf die Sekundehin kontrolirte; auch in einer Mosaikbroche; ferner ineinem Miniaturbild ihres Oheims, des Admirals, in einBracelet gefaßt. Für den Abend hatte sie einen doppeltenSchmuck Halsband, Ohrringe und Bracelets, ganzvollständig, einen von Amelhpsten, den andern von To-pasen. Zu diesen war ihr Anzug meist ein goldfarbigerSatin und ein Turban, in welchem sie auch gemalt war.