Druckschrift 
5 (1842)
Entstehung
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hohe Begriffe von den Rechten einer Frau, und eine lei-haste Vorstellung von den Eigenschaften, welche das Be-hagen sicher stellen. Sie hätte cs ihrem Gatten nie ver-ziehen , wenn sie ihn auch mir über der flüchtigsten Nei-gung für eine Andere betroffen hätte; aber dafür besaßsie auch für sich selbst das bewundernswürdigste Schick-lichkeitsgefühl. Sie verabscheute allen Leichtsinn,.-allesverliebte Tändeln,, alle Koketterie kleine Fehler, welcheoft häusliches Glück zu Grunde richten, aber in welcheeine flatterhafte Natur oft ganz unbedacht und unbewußtverfällt. Aber sie hielt es nicht für recht, wenn man denGatten allzusehr liebte. Sie behielt einen llebcrschuß vonZärtlichkeit zurück für alle ihre Verwandte, alle ihre Freun-dinnen, einige Bekannte, und für die Möglichkeit einerzweiten Heirath, falls dem Mr. Mervale etwas Menschli-ches zustoßen sollte. Sie hielt einen guten Tisch, wie essich für ihre Stellung in der Welt ziemte, und ihre Gc-müthsart galt für mild, obwohl fest; aber sie konnte einpaar scharfe Worte sagen, wenn Mr. Mervale nicht pünkt-lich auf die Minute erschien. Sie hielt sehr angelegentlichdarüber, daß er die Schuhe wechselte, wenn er heimkam;die Fußteppiche waren neu und kostbar. Sie war nichtmürrisch, noch leidenschaftlich der Himmel segne sie da-für ! aber wenn ihr Etwas mißfiel, zeigte fle eser-theilte einen würdevollen Vorwurf und Verweis spielteauf ihre Tugenden an auf ihren Oheim, der Admiralwar, und auf die dreißigtausend Pfund, die fle demGegenstand ihrer Wahl zugebracht hatte. Aber da Mr.