Druckschrift 
5 (1842)
Entstehung
Seite
26
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Mrs. Mervale hatte eine Adlernase, gute Zähne, blondesHaar und Helle Augenwimpern, eine ziemlich lebhafteGesichtsfarbe, was man eine hübsche Büste zu nennenpflegt, volle Wangen, große, brauchbare Füße, zum Gehengeschaffen, große, weiße Hände, mit Philbertnägeln, anwelchen man nie, auch in ihrer Kindheit nicht, auch nurein Pünktchen Staub sich hatte ansctzen sehen. Sie sahein wenig älter aus, als sie wirklich war; aber das mochtevon einem gewissen würdevollen Wesen, und von eben ver-meldeter Adlernase herrühren. Gewöhnlich trug sie kurzeHandschuhe ohne Finger. Nie las sie andere Gedichteals von Goldsmith oder Cowper. Sie hatte keine Freudean Romanen, doch auch kein Vorurtheil dagegen. Sieliebte ein Schauspiel und Pantomimen, mit einem seinenAbendessen nachher. Concerte und Opern liebte sie nicht.Mit Eintritt des Winters wählte sie sich ein Buch zumLesen und eine Handarbeit zum Anfängen. Beide währ-ten ihr bis zum Frühling, wo sie zwar die Arbeit nochfortsetzte, das Lesen aber aufgab. Ihr Lieblingsstudiumwar die Geschichte, die sie in Mr. Goldsmiths Werkenlas. Ihr Lieblingsschriftsteller in der schönen Literaturwar natürlich Kr. Johnson. Eine würdigere und geachte-tere Frau war nicht zu finden ausser in einer Grab-schrift!

ES war 'eure Herbflnacht. Mr. und MrS. Mervalekürzlich znrückgekehrt von einem Ausflug nach Weymouth,sind im Gesellschaftszimmer, die Dame saß auf dieser,der Herr auf jener Seite.