Druckschrift 
5 (1842)
Entstehung
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ler, der da plötzlich hervorbricht unter den Nebel» unddem Dunkel hervor, womit die geheime Wissenschaft solang deine Phantasie nmhüllt hat! und wie seltsam, daßdie Rückwirkung von dem Entsetzen der Nacht und derschmerzlichen Enttäuschung des Tages dich zu deiner hei-ligen Kunst zurückführt! Ha, wie frei entwirft deinekühne Hand die großen Umrisse! Wie spricht daraus,trotz der rohen Materialien, nicht mehr der Lehrling, son-dern der Meister! Wie verleihst Du, frisch glühend nochvon dem herrlichen Elirir, deinen Geschöpfen das höhereLeben, das dir selbst versagt ist! Eine Kraft, die nichtdie dcinige scheint, schreibt die großen Symbole an dieMauer! Im Hintergrund erhebt sich das gewaltige Grab,ein Ruheplatz der Todten, über.dessen Erbauung tausendLeben sich verzehrten. Dort sitzen in einem Halbkreis dieernsten Richter. Schwarz und unheimlich wallt der See.Da liegt die königliche Mumie. Zitterst Du ob den fin-stern Falten seiner lebendig scheinenden Stirne? Ha!tüchtig gemacht ist es, o Künstler! aufstehen die hohl-äugigen Gestalten! blaß sprechen die gespenstigen Ge-sichter ! Soll nicht das Menschengesühl sich nach dem Todrächen an der Macht? Deine Idee, Clarence Glyndon,ist eine erhabene Wahrheit; Deine Zeichnung verheißtRuhm dem Genius. Besser diese Magie, als die Zauberdes Buches und des GefässeS! Stunde um Stunde istverstrichen; Du hast die Lampe angezündet; die'Nachtfindet Dich noch an Deiner Arbeit. Barmherziger Him-mel ! was erkältet die Atmosphäre? warum brennt die