Druckschrift 
5 (1842)
Entstehung
Seite
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das Gemüth des Engländers wieder in eine ernstere,nachdenklichere Stimmung. Das Elirir schien wirklich dieerhebenden Wirkungen zurückgelassen zu haben, die ihmMejnonr zuschrieb. Wie Glyndon den einsamen Corridorauf- und abschritt, oder, stehen bleibend, auf die weit vorihm sich dehnende herrliche Scenerie hinabschaute, dazogen hohe Gedanken des ktntcrnehmungsgeistes und Ehr-geizes, herrliche Gesichte des Ruhms, in rascher Aufein-anderfolge durch seine Seele.

Mejnonr verweigert mir seine Wissenschaft. Gut,"sagte der Maler stolz,meine Kunst hat er mir doch nichtgeraubt!"

Wie? Clarencc Glyndon! kehrst du zu dem zurück,wovon deine Laufbahn ansging? hatte am Ende Zanonidoch Recht?

Er befand sich im Zimmer des Mystikers: kein Ge- kein Kraut! das feierliche Buch ist verschwunden das Elirir soll ihm nie mehr funkeln! aber immer nochscheint in dem Zimmer die Atmosphäre eines Zaubers zuhaften. Rascher und heftiger brennt es in dir, das Ver-langen zu wirken, zu schaffen! Du sehnst dich nach einemLeben außer der Sinnlichkeit! aber nach dem Leben, dasjedem Genius gestattet ist, das in dem unsterblichen Werkeathmet, und in dem unvergänglichen Namen dauert.

Wo sind die Geräthschaften deiner Kunst? Still!wann fehlte es dem rechten Arbeiter je an seinen Werk-zeugen? Du bist wieder in deinem Gemache; die wei-ßen Wände deine Leinwand ein Stück Kohle dein