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nen zu begraben, und Leib und Seele zu gefährden durchStudien, die gewiß kein Heiliger billigen würde."
„Sind denn also die Heiligen Eurem Gewerbe so ge- -neigt, Maestro Paolo?"
„Ha," antwortete der Bandit, etwas verlegen, „einHerr mit einer Menge Pistolen in der Börse, brauchtsich natürlich nicht nothwendig ein Gewerbe daraus zumachen, andern Leuten ihre Pistolen abzunehmen. Beiuns armen Schelmen ist es ein anderer Fall. Am Endewidme ich auch immer einen Zehenten von meinem Ge-winn der Jungfrau, und das klebrige theile ich menschen-freundlich mit den Armen. Aber essen, trinken, sich lustigmachen — sich vom Beichtvater absolviren lassen für alldie kleinen Sünden, und keine zu starke Rechnung auf ein-mal auflaufen lassen — das ist mein Sinn und Rath.Eure Gesundheit, Eccellenza! Pah, Signor, das Fa-sten, außer an den einem guten Katholiken vorgeschriebe-nen Tagen, das erzeugt nur Phantome!"
„Phantome!"
„Ja! der Teufel versucht immer den leeren Magen.Begehren — Haffen — Stehlen — Rauben — Morden,das find die natürlichen Gelüsten eines Menschen, derhungert. Mit einem vollen Bauch, Signor, haben wirFrieden mit aller Welt. Das ist recht! Ihr liebt dieRebhühner! Oosperto! Wenn ich selbst zwei oder dreiTage in den Bergen zngebracht habe, mit Nichts vomSonnenuntergang bis Sonnenaufgang als einem Stückschwarzen Brodes und einer Zwiebel, da werde ich wild