Druckschrift 
5 (1842)
Entstehung
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Deiner Jugend wieder schenken. Du mußt den Einflußdes Elirirs erproben und erdulden, das Du eingesogen.Du mußt ringen mit dem Gespenst, das Du beschworenhast!"

Der Brief entfiel GlyndonS Hand. Eine Art Starr-, sucht folgte ans die verschiedenartigen Gemüthsbewegun-gen, die einander während des Lesens gejagt hatteneine Starrsucht, ähnlich derjenigen, welche auf die plötz-liche Zerstörung einer glühenden, lange genährten Hoff-nung im menschlichen Herzen, sey es eine Hoffnung derLiebe, der Habsucht oder des Ehrgeizes, einzutreten Pflegt.Die Welt, nach der er so gedürstet, für die er sich soabgcmüht und so viel geopfert hatte, war ihm aufimmer verschlossen, und das durch seine eigene Schuld,seine Unbesonnenheit und seinen Vorwitz. Aber GlyndonSWesen war nicht von der Art, daß er sich lange dazu ver-standenhätte, fich selbst zu verdammen. Seine Entrüstungbegann aufzulvdern gegen Mejnour, der gestand, daß erihn versucht habe, und der ihn jetzt verließ, ihn jetzt derGegenwart eines Gespenstes preis gab. Die Vorwürfedes Mystikers erbitterten ihn mehr, als sie ihn demü-thigten. Welches Verbrechen hatte er begangen, um eineso harte und verachtende Sprache zu verdienen? War eSeine so arge Verworfenheit, an FillidenS Lächeln undAugen Wohlgefallen zu finden ? Hatte nicht Zanoni selbstseine Liebe zu Viola gestanden? war er nicht in ihrerGesellschaft geflohen? Glyndn hielt sich nie damit auf,Bulwer'S Romane. XtllX. 2