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sen fahlgelben Augen — wisse, daß sie Dir Nichts zuLeide thun, wenn auch Dich verfolgen können, falls Duden Gedanken widerstehst, zu welchen fie Dich versuchen,und dem Entsetzen, womit sie Dich erfüllen. Fürchte sieam meisten, wenn Du sie nicht siehst! Und so,Sohn des Wurmes, scheiden wir! Alles, was ich Dirsagen kann. Dich zu ermuthigen, aber zugleich, Dich zuwarnen und zu leiten, habe ich Dir in diesen Zeilen ge-sagt. Nicht von mir, von Dir selbst ist die düstere Prü-fung gekommen, aus der Du, so hoffe ich noch. Dich zumFrieden cmporarbeiten wirst. Ein Typus der Erkenntniß,der ich diene, vorenthalte ich dem Jünger voll reinenStrebens keine Lehre; dem gewöhnlichen Suchenden binich ein dunkles Räthsel. Da des Menschen einziger un-zerstörbarer Besitz sein Gedächtniß ist, so liegt es nichtim Bereich meiner Kunst, in Stoff zu zSrbröckeln die stoff-losen Gedanken, die in Deiner Brust erwachsen sind. DerLehrling könnte wohl dich Schloß in Staub zermalmen,und den Berg in die Ebene herabstürzcn. Der Meisterselbst hat nicht die Macht zu sagen: „Höre auf zu eristi-ren!" zu Einem Gedanken, den sein Wissen cingeslößt hat.Du kannst den Gedanken in neue Formen gießen; Dukannst ihn verdünnen und sublimiren zu feinerem Geist;aber Du kannst nicht vernichten, was keine andere Heimathhat als im Gedächtniß—keine andere Wesenheit hat, alsdie Idee. Jeder Gedanke ist eine Seele! Umsonstwäre es daher, wollte ich oder wolltest Du das Vergan-gene ungeschehen machen, oder Dir die frohe Blindheit