physisch ist, wie der Deinige, sondern dem entschlossenenund tugendhaften Geist eignet, wo nicht die Erkenntniß,die droben herrscht, so doch hohe Auszeichnung auf derLaufbahn der Menschen erreichen. Du wirst jenen rast-losen Einfluß spüren, in Allem, was Du unternehmenmagst. Dein Herz wird, unter gemeinen Freuden, nachetwas Heiligerem verlangen; Dein Ehrgeiz, unter grö-berer Aufregung, nach etwas Unerreichbarem trachten.Aber wähne nicht, daß dieß allein schon zum Ruhmegenügen werde. Eben so gut kann Dich dieser Trieb zuSchaam und Schuld führen. Es ist nur eine unvollkom-mene, neugeborene Thatkrast, die Dich nicht wird ruhenlassen. Je nachdem Du sie lenkst und beherrschst, mußt Dusie für einen Ausfluß Deines guten oder Deines bösenGe-niuS halten!"
„Aber wehe Dir, Insekt, das Du Dich iu den Ma-schen des Netzes mit Gliedern und Flügeln gefangen undverwickelt hast! Du hast nicht bloS das Elirir eingeath-met, Du hast das Gespenst heraufbeschworen; unter allenGeschlechtern des weiten Raumes ist kein Feind so bos-haft gesinnt gegen den Menschen,— und Du hast denSchleier von Deinem Auge gelüftet. Ich kann Dir dieglückliche Blindheit Deines Gesichts nicht wieder geben.Wisse wenigstens, daß wir Alle, selbst die Höchsten unddie Weisesten — die in nüchterner Wahrheit die Schwelleüberschritten, zur ersten furchtbaren Aufgabe hatten, ihregrauenvolle, entsetzliche Hüterin zu bemeistern nnd zubezwingen. Wisse, daß Du Dich befreien kannst von die-