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Loch eine Generalwahl stärkt so ziemlich des VolkesNerven. Was sind auch die kleinen Reibungen und Tu-multe in der Natur, die kaum eine Stunde lang an-halten, gegen die ärgerlichen und nimmer ruhenden Lei-denschaften der Menschheit?"
„Eine tiefphilvsophische Folgerung, ans einer Negen-nacht hergeleitet, mein Percy!" sagte Constanze lächelnd.
Mit gleicher Miene versetzte Gvdolphin: „Ich kann,Du weißt'S, wie unser Freund C * * darüber philosophi-ren, wenn Jemand seine Handschuhe anziehtund da-mit ging ihr Gespräch in einen Ton über, der in einemseltsamen Gegensätze zu dem Charakter herannahenderErgebnisse stand. Die Zeit enteilte ihnen dabei, bis Con-stanze, durch die späte Stunde aufgeschreckt, sich erin-nerte, daß ihr Pntztisch sie forderte.
„Trage diese," sagte Gvdolphin, indem er aus einervor dem Fenster stehenden Vase mit Blumen eine Rosenahm, „zum Andenken an jenen Ball im Schloß Wendv-ver, der, wenn er auch bitter genug für mich vorüber ging,mir doch so manche liebliche Nückerinnerung erweckt."Constanze steckte die Nose an ihren Busen — die Blätterder Centifolie waren frisch und glänzend, wie ConstanzensAussichten in die Zukunft. Ihr Gatte küßte ihr beimScheiden die Stirn — Beide schieden zum letzten Maleauseinander.
Gvdolphin, allein gelassen, trat an das auf den Gar-ten blickende Fenster. Die Aussicht ladete ihn ein hinausund unter die Blumen zu kommen, die die Rasenplätze
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