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diese Benennung zn harsch bestimmend für Lncillens Gei-steszustand seyn mag — als sie den Barhang fallen ließ,die Hand der Gräfin faßte und diese wieder in das Vor-zimmer führte — „jetzt lebe Wahl! Du suchtest mich auf,und thatest es, wie ich recht Wahl erkenne, ans freundlichenund edlen Beweggründen. Dach werden wir Beide einan-der nimmer Wiedersehen. Sage Deinem Gatten nicht, daßDu mich sprachst; bald, ach! nur zn bald wird er Kundevan mir erlangen. Gern sah' ich ihn befreit van jenemBangen und jener Gefahr —" setzte sic mit tvdtenbleichenWangen hinzu: „allein das Schicksal will es so und nichtanders. Was geschrieben ist, ist geschrieben; und werwill Gattes Spruch in den Gestirnen anSläschen, die seingeheiligtes Buch find? Lebe Wahl! Hohes Streben lagertesich ans Deiner Stirn — möge es Dir znm Wohlergehenerreichen, oder, wenn es Dir mißlingt. Dich trösten undaufrecht erhalten. Lebe Wohl! ich habe noch nicht verges-sen, dankbar zn seyn, nnd habe nicht anfgehärt, beten zukönnen."
Nach diesen Warten küßte die Sterndeutern» die Hand,die sie in der ihrigen hielt, wendete sich hastig, schlüpftein das dem Leser bekannt wordene Seitengemach, wo siechinter sich znschloß, nnd der bestürzte» Gräfin es überließ,sich voll Staunen nnd Verwunderung aus dieser düster»und trostlosen Behausung zu entfernen. Wankenden Schrit-tes entwich Lady Erpingham dem Zimmer; unten an derTreppe harrte ihrer die kleine Mvhrin. Gonstanzens auf-geregter Phantasie erschien die junge Afrikanerin, mit