Druckschrift 
4 (1840)
Entstehung
Seite
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Noch mehr ist dies der Fall mit den Müssig-gängern dergroßen Welt, unter denen der Gespräche Hauptgegenstandfortwährend das „Ich" ist.

In diesem letztgenannten Troß ist Verspottung eineungleich strengere und furchtbarere Göttin, als fie cs unterdenen seynkann, die sich zu ernsteren Lebcnsbeschästigungenhalten; und indem sie beständig die Furcht ihr zu verfallenreg erhält, nöthigt sie Jeden, der in jenem Kreise lebt, zueintönigerer und regelmäßigerer Fügsamkeit in das Urtheilder Anderen. Verspottung erstickt alle Energie bei denen,auf welche sie wirkt. Sobald eines Mannes Stellung inder Vergesellschaftung sich stätig gemacht hat, sobald er zueinem gewissen Alter gelangt ist, wagt er sich an keine in-tellectuelle Unternehmung, durch die die allgemeine Hoch-achtung oder Beliebtheit, deren er genießt, irgendwiegeschädigt werden könnte. Nicht setzt er ein Durchfallenim Parlament, nicht eine kaustische Kritik in der Literaturaufs Spiel; nicht wagte er's sich neue Neider zu erwecken,und da, wo er jetzt gefällige Untergeordnete vorfindet, sichaufgebrachte Nebenbuhler hervvrznrnfen. Die berühmte-sten Autoren, die geachtetsten Parlamentsmitglieder be-trachteten Godolphin jetzt als einen Mann von Witz undGeist; als einen Mann, dessen Hans, dessen Reichthum^dessen Weib ihm einen Einfluß verschafften, wie wenigeIndividuen sich dessen erfreuen. Weßhalb durch heraus-fordernde Vergleichung diese Hochachtung aufs Spielsetzen? Warum ans der erste» Reihe heraustreten, um

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