Druckschrift 
4 (1840)
Entstehung
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Wege zu seinem Ziele zu gelange». Indessen war seinEhrgeiz nicht der bloße gemeine Durst nach Fortkommenin der Welt: ihn kümmerte wenig ein kümmerliches Amtoder eine armselige Machthaberci, worin sogenannte einporstrebcndc junge Männer ihren reichsten Lohn zu findenpflegen. Seine Klarsicht erschauete alle Gegenstände, diefür alle Anderen in Dunkel gehüllt waren, und nur aufsolche umfassende und hervorragende Gegenstände richteteer sein Augenmerk. Kleine und vorübergehende Beloh-nungen galten ihm für nichts : so hatte er keine Fremde anden kleinlichen Ehren, um derentwillen man ihn beneidete,und ans die man ihn stolz zu seyn wähnte. Stets be-schäftigt nnd gedankenvoll, begab er, wie gesagt, sich sel-ten in die fröhliche Welt: und befand er sich darin, sopflegte er nicht in ihr zu glänzen, denn Geringfügigkeitenverlangen eben so sehr als Dinge von Wichtigkeit denganzen Menschen. Es mangelte ihm weder an Witz nochan Abgeschliffenheit, allein er wendete seine Kräfte zu ernstan große Zwecke, als daß er bei kleineren sich nicht zu Zei-ten unbeholfen gezeigt hätte; fühlte er sich jedoch irgendwoheimisch oder aufgeregt, so war er nicht ohne — nnd wel-cher Mann von Genie wäre dies? — seine besonderen lln-terhaltnngsgaben. In diesem jungen, düstern, ernstbrü-tenden Alaune lag Etwas, wofür Constanze ans den erstenBlick eingenommen ward: sie glaubte in ihm ein ihr glei-chendes Wesen zu erkennen, und Radelpffe's unternehmen-der Geist ergötzte sich an der Genossenschaft mit dem ihrigen.Beider politische Ansichten kamen überein, und Beider